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Gehalt im Sicherheitsdienst: Tarif, Lohngruppe und Schichtzuschläge

Warum die Lohngruppe mehr zählt als der Jobtitel und wie Zuschläge wirken.

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Tarifverträge nach Bundesland

Im Sicherheitsgewerbe gelten Entgelttarifverträge je Bundesland. Der Arbeitgeberverband BDSW schließt sie mit ver.di. Einige davon werden für allgemeinverbindlich erklärt. Dann gelten sie für alle Betriebe der Branche in diesem Land, auch ohne Tarifbindung. Ob das für deinen Einsatzort zutrifft, zeigt die Übersicht der Ländertarifverträge beim BDSW.

Innerhalb eines Tarifs entscheidet die Lohngruppe. Sie richtet sich nach der Tätigkeit, etwa Objektschutz, Werkschutz, Veranstaltungsdienst, Empfang oder Revierdienst, und nach der Qualifikation. Die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft hat in den Tarifverträgen eine eigene Lohngruppe. Frag deshalb nicht nur nach dem Stundenlohn, sondern nach der Lohngruppe und dem Einsatzbereich.

Wenn du in mehreren Bundesländern eingesetzt wirst, frag, welcher Ländertarif für dich gilt. Die Antwort hängt vom Geltungsbereich des Tarifvertrags ab. Lass sie dir im Vertrag bestätigen.

Schichten und Zuschläge

Sicherheitsdienste laufen rund um die Uhr. Nachtdienste, Wochenenden und Feiertage gehören oft dazu. Für Zuschläge auf tatsächlich geleistete Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit gilt eine Steuerbefreiung nach § 3b EStG, zum Beispiel bis 25 Prozent des Grundlohns für Arbeit zwischen 20 und 6 Uhr, bis 50 Prozent an Sonntagen und bis 125 Prozent an gesetzlichen Feiertagen und bis 150 Prozent am 24. Dezember ab 14 Uhr, am 25. und 26. Dezember und am 1. Mai. Wie hoch deine Zuschläge tatsächlich sind, regelt der Tarif oder der Vertrag.

  • Wie viele Stunden umfasst eine Schicht, und wie werden Pausen geregelt?
  • Werden Bereitschaftszeiten voll bezahlt?
  • Gibt es einen festen Dienstplan oder kurzfristige Einsätze?
  • Wird die Anfahrt zu wechselnden Objekten bezahlt?

Frag außerdem, ob Zuschläge schon im genannten Stundenlohn enthalten sind oder zusätzlich gezahlt werden. Diese Unterscheidung verändert den Vergleich zwischen zwei Angeboten erheblich.

Monatsstunden und Planung

Im Sicherheitsgewerbe wird das Gehalt meist über Stundenlohn mal Monatsstunden berechnet. Deshalb ist die vereinbarte Stundenzahl entscheidend. Prüfe, ob der Vertrag eine feste Mindeststundenzahl nennt oder nur eine Spanne, und wie viele Stunden du tatsächlich planen kannst. Lange Schichten kommen in manchen Objekten vor. Lass dir erklären, wie Pausen erfasst werden und ob Übergaben zwischen den Schichten zur Arbeitszeit zählen.

Gehälter auf dieser Seite

30.000–38.000 € brutto/Jahr
Quereinsteiger Sicherheitsmitarbeiter (m/w/d) § 34a Bremerhaven - For German Resident Only, KÖTTER SE & Co. KG Security - Bremerhaven, Bremerhaven
32.000–42.000 € brutto/Jahr
Mitarbeiter Sicherheitsdienst/ Werkschutz (Schutz- und Sicherheitskraft), KÖTTER SE & Co. KG Security Hamburg – Niederlassung Stade, Hamburg
45.000–60.000 € brutto/Jahr
Objektleiter (m/w/d) Sicherheitsdienst, WISAG, Stuttgart

Zuschläge und Überstunden sind darin nicht zuverlässig enthalten. Vergleiche Angebote über die Lohngruppe und die vereinbarte Monatsstundenzahl.

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